Die Strecke von Brisbane nach Cairns entlang der Ostküste Australiens ist eine meiner Lieblingsrouten! Hier erwarten dich Traumstrände, Regenwälder, wilde Tiere und das weltberühmte Great Barrier Reef. Ich bin diese Route schon mehrmals gefahren und jedes Mal entdecke ich neue magische Orte. In diesem Guide nehme ich dich mit auf eine Reise voller Abenteuer, Überraschungen und persönlicher Highlights.

Unsere Reiseroute im Überblick

Start: Brisbane
Ziel: Cairns
Dauer: 3 Wochen
Gesamtstrecke: ca. 3.220 km
Beste Reisezeit: Juni-Oktober (Trockenzeit, angenehme Temperaturen)
Fortbewegung: Camper

Warum du diese Tour fahren solltest

Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als wir in Brisbane den Camper beladen haben und das erste Mal auf den Highway in Richtung Norden eingebogen sind. Diese Route von Brisbane nach Cairns hatte ich schon so oft auf der Karte gesehen, doch mir war damals nicht bewusst, wie unglaublich intensiv dieses Abenteuer werden würde. Drei Wochen, über 3.220 Kilometer, einmal entlang der australischen Ostküste.

Warum solltest du diese Reise machen? Weil sie alles vereint, was Australien so besonders macht. Sonnenaufgänge an menschenleeren Stränden, Kängurus, die dich am Morgen begrüßen, tropische Regenwälder, Inseln mit schneeweißem Sand und türkisfarbenem Wasser, und natürlich das Great Barrier Reef. Es ist eine Route voller Freiheit, voller Überraschungen – und voller Erinnerungen, die du dein Leben lang nicht vergessen wirst.

Beste Reisezeit

Die optimale Reisezeit für diese Route liegt zwischen Juni und Oktober. In diesen Monaten herrschen angenehme Temperaturen und es gibt weniger Niederschläge, was ideal für Outdoor-Aktivitäten und Erkundungstouren ist.

Brisbane – Cairns mit dem Camper

Für mich gibt es keine bessere Art, diese Strecke zu erleben, als mit dem Camper. Ich liebe das Gefühl, morgens die Tür zu öffnen und direkt die Meeresbrise zu spüren. Kein Kofferpacken, kein Zeitdruck – nur wir, die Straße und die unendliche Weite Australiens.

Unsere Route von Brisbane nach Cairns war perfekt für einen Camper-Roadtrip. Die Straßen sind gut ausgebaut, es gibt unzählige Rastplätze, und vor allem: Die schönsten Orte kannst du nur mit einem eigenen Fahrzeug wirklich erleben.

Brisbane CairnsWir haben auf dieser Tour so viele atemberaubende Stellplätze gefunden – manche direkt am Wasser, andere mitten im Regenwald. Ich erinnere mich noch an die Nächte in Cape Tribulation, als wir in absoluter Dunkelheit am Strand saßen und nur das Rauschen der Wellen hörten. Oder an den Morgen in Mission Beach, als ein Cassowary, dieser riesige, urzeitliche Vogel, plötzlich neben unserem Camper stand.

Das Besondere am Reisen mit dem Camper ist die Spontaneität. Ein schöner Ort? Wir bleiben einfach länger. Ein Sonnenuntergang, der zu magisch ist, um ihn aus dem Auto zu betrachten? Wir fahren rechts ran und genießen ihn in voller Ruhe.

Falls du diese Tour mit dem Camper machen willst: Buche frühzeitig! Gerade in der Hauptsaison kann es passieren, dass keine Camper mehr verfügbar sind.

Detaillierte Tagesplanung

Tag 1–2: Brisbane → Noosa (ca. 140 km, ca. 2 Std. Fahrt)

Highlights

  • Besuch des Australia Zoo in Beerwah
  • Entspannung an den Stränden der Sunshine Coast
  • Übernachtung im Noosa River Holiday Park

Unser erster Tag auf der Straße. Ich bin aufgeregt, euphorisch – und kann kaum glauben, dass es endlich losgeht. Wir lassen die Skyline von Brisbane hinter uns und rollen über den Highway Richtung Norden. Nach etwa einer Stunde kommt unser erster Halt: Beerwah, Heimat des berühmten Australia Zoo.

Schon beim Betreten merke ich, dass dies kein gewöhnlicher Zoo ist. Hier wurde alles von Steve Irwin, dem „Crocodile Hunter“, aufgebaut, und sein Erbe lebt in jeder Ecke weiter. Wir stehen direkt vor einem riesigen Gehege, als plötzlich ein Krokodil aus dem Wasser schnellt – eine beeindruckende Show. Doch am meisten berührt mich der Koala-Bereich. Diese Tiere aus nächster Nähe zu sehen, sie in den Bäumen schlafen zu beobachten – es fühlt sich einfach magisch an.

Nach ein paar Stunden geht es weiter zur Sunshine Coast. Die Fahrt fühlt sich so leicht an, die Sonne scheint durchs Fenster, und ich spüre zum ersten Mal dieses tiefe Gefühl von Freiheit, das mich auf dieser Reise begleiten wird.

Noosa Heads begrüßt uns mit seinem entspannten Surfer-Vibe. Die Strände sind endlos, das Wasser so blau, dass es fast unecht wirkt. Wir laufen durch den Noosa National Park, wo plötzlich eine Gruppe Delfine in den Wellen auftaucht.

Als wir abends am Noosa River Holiday Park ankommen, atme ich tief durch. Wir sitzen mit einem Glas Wein vor unserem Camper, die Sterne spiegeln sich im Wasser – und ich weiß: Diese Reise wird unvergesslich.

Tag 3–4: Noosa – Fraser Island (200 km, ca. 3 Std. Fahrt + Fähre)

Highlights

  • Fahrt durch den Great Sandy Nationalpark
  • Besuch von Rainbow Beach
  • Tagestour nach K’Gari / Fraser Island

Am Morgen fahren wir weiter nach Hervey Bay – dem Tor zu Fraser Island. Die Vorfreude ist riesig, denn ich habe schon so viel von dieser Insel gehört. Die Fähre bringt uns hinüber, und kaum setzen wir den ersten Fuß auf den Sand, wird mir klar: Das hier ist ein anderes Australien.

Brisbane Cairns

Unsere 4WD-Tour beginnt direkt am Seventy-Five Mile Beach, einer scheinbar endlosen Sandstraße. Der Wind pfeift, die Wellen schlagen gegen die Reifen – und wir fahren einfach geradeaus, mitten durch diese atemberaubende Kulisse.

Dann kommt der Lake McKenzie. Ich habe selten einen schöneren Ort gesehen. Das Wasser ist so glasklar. Wir können uns an diesem Anblick kaum statt sehen und für einen Moment vergesse ich alles um mich herum.

Als wir weiterfahren, sehen wir plötzlich einen Dingo am Straßenrand. Diese wilden Hunde sind die einzigen ihrer Art in Australien, und es ist ein unvergesslicher Moment, ihn so nah zu erleben.

Der Tag endet mit einem Sonnenuntergang am Maheno-Schiffswrack. Die rostigen Überreste des alten Frachters ragen aus dem Sand, während die Sonne das Meer in orangefarbenes Licht taucht. Ich sitze einfach da und lasse die Schönheit dieses Ortes auf mich wirken.

Tag 5: Hervey Bay – Agnes Water / 1770 (ca. 230 km)

Highlights

  • Besuch der Bundaberg Rum Distillery
  • Entspannung in der Town of 1770
  • Übernachtung auf einem Campground direkt am Wasser

Nach einem letzten Blick auf das glitzernde Meer von Hervey Bay machten wir uns auf den Weg Richtung Agnes Water und der angrenzenden Town of 1770. Die Fahrt führte uns durch das ländliche Queensland, vorbei an endlosen Zuckerrohrfeldern und kleinen, verschlafenen Ortschaften.

Ein spontaner Halt in Bundaberg führte uns zur berühmten Bundaberg Rum Distillery. Schon beim Betreten der Destillerie umfing uns der süße Duft von Melasse. Die Führung war informativ und unterhaltsam, und am Ende konnten wir verschiedene Rum-Sorten probieren. Mit einer Flasche unseres Favoriten im Gepäck setzten wir unsere Reise fort.

Als wir in der Town of 1770 ankamen, wurden wir mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang über dem Meer belohnt. Der Campingplatz lag direkt am Wasser, und das sanfte Rauschen der Wellen wiegte uns in den Schlaf.

Tag 6: Agnes Water / 1770 → Rockhampton (ca. 235 km)

Highlights

  • Mittagspause mit Aussicht in Gladstone
  • Abendessen im The Bush Inn Bar & Grill Steak House in Rockhampton
  • Übernachtung auf einem 24-Stunden-Campingplatz außerhalb der Stadt

Früh am Morgen verließen wir die Küste und fuhren landeinwärts nach Rockhampton, bekannt als die „Rinderhauptstadt“ Australiens. Unterwegs legten wir in Gladstone eine Pause ein und genossen unser selbstgekochtes Mittagessen mit Blick auf den Hafen vom Auckland Point Lookout.

In Rockhampton angekommen, freuten wir uns auf ein herzhaftes Steak im The Bush Inn Bar & Grill Steak House, das sich im historischen Criterion Hotel befindet. Das saftige Porterhouse-Steak war ein wahrer Gaumenschmaus und ein kulinarisches Highlight unserer Reise.

Da es bereits spät war, fanden wir keinen freien Platz auf den städtischen Campingplätzen und entschieden uns für einen nahegelegenen 24-Stunden-Campingplatz außerhalb der Stadt. Dort teilten wir den Platz mit anderen Reisenden und sogar einigen imposanten Road Trains.

Tag 7: Rockhampton – Cape Hillsborough (ca. 340 km)

Highlights

  • Fahrt durch die malerische Landschaft Zentral-Queenslands
  • Übernachtung im Cape Hillsborough Nature Tourist Park
  • Morgendliche Begegnung mit Kängurus am Strand

Dieser Tag war geprägt von einer längeren Fahrt, die uns durch das Herz von Queensland führte. Die Landschaft wechselte von weiten Ebenen zu sanften Hügeln, und die Straße schien endlos zu sein. Unser Ziel war Cape Hillsborough, ein Ort, von dem ich schon so viel gehört hatte.

Am späten Nachmittag erreichten wir den Cape Hillsborough Nature Tourist Park, der direkt am Strand liegt. Die Atmosphäre war friedlich, und die salzige Meeresluft erfüllte unsere Lungen. Wir gingen früh schlafen, denn am nächsten Morgen erwartete uns etwas Besonderes.

Noch vor Sonnenaufgang klingelte der Wecker. Mit verschlafenen Augen schlichen wir zum Strand – und da waren sie: Kängurus, die im ersten Licht des Tages am Wasser entlang hüpften. Ein magischer Moment, der all die Mühen der Reise vergessen ließ.

Tag 8–12: Cape Hillsborough – Airlie Beach & Whitsunday Islands (ca. 185 km)

Highlights

  • Entspannung in der Airlie Beach Lagoon
  • Segeltour zu den Whitsunday Islands und dem Whitehaven Beach
  • Rundflug über das Heart Reef
  • Besuch von Hamilton Island

Nach dem unvergesslichen Morgen in Cape Hillsborough setzten wir unsere Reise fort nach Airlie Beach, dem Tor zu den Whitsunday Islands. Die nächsten Tage sollten voller Abenteuer und atemberaubender Naturschönheiten sein.

Airlie Beach selbst empfing uns mit einer lebhaften Atmosphäre. Die Lagoon, ein großer, künstlicher Salzwasserpool, bot die perfekte Abkühlung an heißen Tagen. Abends flanierten wir entlang der Promenade, genossen Live-Musik und ließen uns von der entspannten Stimmung anstecken.

Brisbane Cairns

Ein absolutes Highlight war die Segeltour zu den Whitsunday Islands. Als wir am Whitehaven Beach ankamen, verschlug es mir den Atem: Der Sand war so weiß und fein wie Puderzucker, das Wasser schimmerte in den unglaublichsten Blautönen.

Ein weiterer unvergesslicher Moment war der Rundflug über das Heart Reef. Aus der Vogelperspektive sahen wir das herzförmige Korallenriff, umgeben von kristallklarem Wasser. Dieses Naturschauspiel mit eigenen Augen zu sehen, war ein Traum, der in Erfüllung ging.

Auch ein Tagesausflug nach Hamilton Island stand auf dem Programm. Die autofreie Insel besticht durch ihre luxuriösen Resorts, wunderschönen Strände und vielfältigen Freizeitangebote. Wir erkundeten die Insel mit dem Golfcart, entspannten am Catseye Beach und ließen uns kulinarisch verwöhnen.

Tag 13–15: Airlie Beach – Townsville & Magnetic Island (ca. 280 km)

Highlights

  • Zwischenstopp in Bowen mit malerischen Stränden
  • Entdeckung von Magnetic Island mit seinen wilden Koalas
  • Baden an der Horseshoe Bay
  • Wandern auf dem Forts Walk mit Blick auf das Great Barrier Reef

Nach den unglaublichen Tagen in Airlie Beach fiel es mir schwer, weiterzuziehen, aber das nächste Highlight wartete bereits auf uns. Unsere Fahrt nach Townsville führte uns durch Bowen – eine kleine Stadt, die für ihre Big Mango-Statue bekannt ist. Wir hielten an einem der versteckten Strände, setzten uns auf die warmen Felsen und ließen die Füße ins Wasser baumeln. Diese spontanen Stopps sind es, die einen Roadtrip so besonders machen.

Als wir schließlich in Townsville ankamen, war es fast Sonnenuntergang. Von der Castle Hill Lookout-Aussichtsplattform hatten wir einen spektakulären Blick über die Stadt, das Meer und das vorgelagerte Magnetic Island. Ich konnte es kaum erwarten, am nächsten Morgen die Fähre zu nehmen.Brisbane Cairns

Magnetic Island fühlte sich wie eine kleine, abgeschiedene Welt an. Die Horseshoe Bay war unser erster Stopp – goldener Sand, sanfte Wellen, eine entspannte Atmosphäre. Hier könnte man problemlos einen ganzen Tag verbringen.

Doch mein persönliches Highlight war der Forts Walk. Wir wanderten einen schmalen Pfad hinauf, vorbei an alten Militäranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg. Doch das Beste kam erst noch: Koalas in freier Wildbahn! Hoch oben in den Eukalyptusbäumen saßen sie, friedlich schlafend, manchmal nur wenige Meter von uns entfernt.

Die letzten Stunden auf der Insel verbrachten wir an einem abgelegenen Strand. Das Wasser war so ruhig, dass wir fast vergaßen, dass wir mitten im Pazifik waren. Als wir abends mit der Fähre zurück nach Townsville fuhren, fühlte sich alles so surreal an – als hätte ich einen Tag in einem Paradies verbracht, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.

Tag 16: Townsville – Mission Beach (ca. 235 km)

Highlights

  • Stopps an den Wallaman Falls, Australiens höchstem Wasserfall
  • Spaziergang am endlosen Strand von Mission Beach
  • Begegnung mit einem Cassowary, einem der seltensten Vögel Australiens

Der heutige Tag stand im Zeichen der Natur. Wir starteten früh, um einen Abstecher zu den Wallaman Falls zu machen – und es hat sich mehr als gelohnt. Als wir nach einer kurvigen Fahrt durch den Regenwald schließlich ausstiegen, hörten wir nur das entfernte Rauschen des Wasserfalls. Dann traten wir an den Aussichtspunkt – und ich war sprachlos. Der Wasserfall stürzte über 268 Meter in die Tiefe, umgeben von dichtem tropischem Wald.

Zurück auf der Straße ging es weiter nach Mission Beach. Ich hatte so viel über diesen Ort gehört, aber als wir endlich am Strand standen, konnte ich es kaum glauben: Kilometerlanger, menschenleerer, goldener Sandstrand, gesäumt von Palmen, mit dem Ozean, der sanft an Land rollte.

Tag 17–18: Mission Beach → Dunk Island → Palm Cove (ca. 205 km)

Highlights

  • Bootsausflug nach Dunk Island: Eine tropische Insel mit unberührten Stränden und üppiger Vegetation.
  • Besuch des Paronella Park: Ein verwunschener Park mit einem von Pflanzen überwucherten Schloss.
  • Entspannung in Palm Cove: Ein idyllischer Küstenort mit palmengesäumten Stränden.

Nach einem erholsamen Aufenthalt in Mission Beach machten wir uns früh auf den Weg, um das Wassertaxi nach Dunk Island zu nehmen. Die kurze Überfahrt war aufregend, und als wir ankamen, fühlten wir uns wie in einem tropischen Paradies. Wir verbrachten den Tag mit Schnorcheln im kristallklaren Wasser und erkundeten die Wanderwege der Insel, die uns zu atemberaubenden Aussichtspunkten führten.

Zurück auf dem Festland setzten wir unsere Reise fort und machten Halt im Paronella Park. Dieser Ort hat mich tief beeindruckt. Die Geschichte des spanischen Einwanderers José Paronella, der hier in den 1930er Jahren ein Schloss errichtete, ist faszinierend. Die von Pflanzen überwucherten Ruinen und Wasserfälle schaffen eine märchenhafte Atmosphäre.

Am Abend erreichten wir Palm Cove, einen charmanten Küstenort nördlich von Cairns. Wir fanden einen gemütlichen Campingplatz direkt am Strand und genossen den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang entlang der palmengesäumten Promenade. Die entspannte Atmosphäre dieses Ortes war der perfekte Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Tag 19–20: Palm Cove – Cape Tribulation (ca. 130 km)

Highlights

  • Fahrt durch den Daintree Nationalpark: Der älteste Regenwald der Welt mit einzigartiger Flora und Fauna.
  • Überquerung des Daintree River mit der Fähre: Ein Abenteuer über krokodilreiche Gewässer.
  • Wanderung zum Alexandra Lookout: Panoramablick über den Regenwald bis zum Meer.
  • Nachtwanderung im Regenwald: Beobachtung nachtaktiver Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum.

Unsere Reise führte uns weiter in den Daintree Nationalpark, einen der ältesten Regenwälder der Erde. Die Fahrt war atemberaubend; dichte Vegetation umgab uns, und die Geräusche des Waldes begleiteten uns. Mit der Fähre überquerten wir den Daintree River, stets aufmerksam, da hier Salzwasserkrokodile heimisch sind.

Ein Höhepunkt war der Besuch des Alexandra Lookout. Von hier aus hatten wir einen beeindruckenden Blick über das grüne Blätterdach des Regenwaldes bis hin zum Ozean. Es war ein Moment des Innehaltens und Staunens über die unberührte Schönheit der Natur.

Am Abend nahmen wir an einer geführten Nachtwanderung teil. Ausgerüstet mit Taschenlampen tauchten wir in die Dunkelheit des Waldes ein. Es war faszinierend, die nachtaktiven Tiere zu beobachten und den Geschichten des Guides über die Geheimnisse des Regenwaldes zu lauschen.

Tag 21: Cape Tribulation – Cairns (ca. 150 km)

Highlights

  • Besuch von Port Douglas: Ein malerischer Küstenort mit charmantem Flair.
  • Fahrt mit der Kuranda Scenic Railway: Eine historische Zugfahrt durch den Regenwald mit spektakulären Ausblicken.
  • Ankunft in Cairns: Das Tor zum Great Barrier Reef und Abschluss unserer Reise.

Am letzten Tag unseres Roadtrips machten wir uns auf den Weg zurück nach Süden. Unser erster Stopp war Port Douglas, ein idyllischer Ort mit entspanntem Ambiente. Wir schlenderten durch die Straßen, besuchten lokale Märkte und genossen einen Kaffee mit Blick auf den Hafen.

Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt mit der Kuranda Scenic Railway. Dieser historische Zug schlängelt sich durch den Regenwald, vorbei an Wasserfällen und bietet atemberaubende Ausblicke. Es war eine Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig ein Fest für die Sinne.

Schließlich erreichten wir Cairns, das Endziel unserer Reise. Die Stadt pulsierte vor Leben, und die Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer am Great Barrier Reef war spürbar. Wir ließen den Abend mit einem Spaziergang entlang der Esplanade ausklingen und reflektierten über die unvergesslichen Erlebnisse der vergangenen drei Wochen.

Wie viel hat uns die Reise von Brisbane nach Cairns gekostet?

Ein Roadtrip entlang der Ostküste Australiens ist ein unvergessliches Erlebnis – aber natürlich sollte man auch die Kosten im Blick haben. Da wir mit dem Camper unterwegs waren, konnten wir viele Ausgaben für Unterkünfte sparen, dennoch gab es einige größere Posten, vor allem für den Camper, das Benzin und die Touren.

Hier ist unsere detaillierte Kostenübersicht für zwei Erwachsene und zwei Kinder:

Unsere tatsächlichen Kosten für 3 Wochen Brisbane-Cairns

  Kosten (für 2 Erwachsene & 2 Kinder)
Camper (Maui Wohnmobil mit Alkoven + Versicherung) 4.700 €
Campingplätze (durchschnittlich 50 € pro Nacht) 1.025 €
Benzin (2.200 km, 13 L / 100 km, 0,84 € pro Liter) 240 €
Lebensmittel & Selbstverpflegung ca. 800 – 1.000 €
Restaurantbesuche & Snacks ca. 400 – 600 €
Touren & Aktivitäten 4.696 € (Details siehe unten)
Sonstige Ausgaben (Souvenirs, Parkgebühren, Nationalpark-Gebühren, Extras) ca. 200 – 400 €

Kosten für Touren & Aktivitäten (pro Person)

Tour / Aktivität Kosten pro Person
Eintritt Australia Zoo 38 €
Tagestour nach Fraser Island 129 €
Bootstour nach Hamilton Island & Whitehaven Beach 115 €
Rundflug über das Heart Reef 141 €
Fährtickets nach Magnetic Island 16 €
   
Tour nach Dunk Island 25 €
Nachtwanderung am Cape Tribulation 29 €
Seilrutschbahn über den Regenwald 67 €

Gesamtkosten für den Roadtrip Brisbane-Cairns: ca. 12.000 – 12.900 € für vier Personen

Natürlich können die Kosten variieren, je nachdem, wie luxuriös oder sparsam man reist. Wir haben versucht, eine gute Mischung aus Flexibilität (Camper), Erlebnissen (Touren) und Komfort (gelegentliche Restaurantbesuche und schöne Campingplätze) zu finden.

Wie kann man sparen?

Falls du dein Budget reduzieren möchtest, gibt es einige Möglichkeiten:

  • Kleineren Camper mieten (z. B. ohne Alkoven, kompaktere Modelle sind oft günstiger)
  • Campingplätze clever wählen – Es gibt kostenlose oder günstigere Stellplätze ab 10 € pro Nacht
  • Lebensmittel selbst kochen – Restaurantbesuche reduzieren und lokale Supermärkte nutzen
  • Auswahl der Touren anpassen – Manche Ausflüge kann man auch günstiger auf eigene Faust machen

Mein Fazit zu den Kosten

Ja, die Reise war nicht günstig – aber sie war jeden Cent wert. Die einzigartigen Erlebnisse, von den Kängurus am Strand in Cape Hillsborough bis zur Schnorcheltour im Great Barrier Reef, waren unbezahlbar. Und wenn ich zurückblicke, würde ich genau diese Reise wieder genauso machen.